#016 Wenn dein Umfeld deine Beziehung nicht akzeptiert

Veröffentlicht von Linda Mitterweger am

#016 Wenn dein Umfeld deine Beziehung nicht akzeptiert

Was du tun kannst, wenn deine Familie gegen deinen Partner ist

 

Heute geht es darum, wie du damit umgehen kannst, wenn dein Umfeld deinen Partner nicht akzeptiert.
Du lernst,

  • was die zugrunde liegenden Motive dahinter sein können,
  • was deine Erwartungen damit zu tun haben und
  • was du tun kannst um die Situation zu verbessern

 

Du kannst die Folge direkt hier hören - oder auf Spotify & ITunes.

 

Komme in meinen Online-Videokurs "Besser mit Erwartungen in der Partnerschaft umgehen" und lernen, dich zukünftig besser von den Erwartungen von außen, z.B. durch deine Familie, abzugrenzen.

Komm sehr gerne in meine neue Facebook Gruppe "Paartherapie Podcast - Glückliche & Erfüllte Beziehungen leben" und tausche dich dort mit mir persönlich und anderen Podcast-Hörern über die Themen Partnerschaft, Liebe & Paartherapie aus!

 

Hier kannst du den Inhalt der Folge zudem als Blogpost nachlesen:

Hallo und Willkommen im Paartherapie-Podcast – deinem Podcast für glückliche & erfüllte Beziehungen.

Mein Name ist Linda Mitterweger – ich bin Psychologin & Online-Paartherapeutin und heute geht es darum, wie du damit umgehen kannst, wenn dein Umfeld deinen Partner nicht akzeptiert.

Du lernst,

  • was die zugrunde liegenden Motive dahinter sein können,
  • was deine Erwartungen damit zu tun haben und
  • was du tun kannst um die Situation zu verbessern.

Ich wünsche dir ganz viele neue Erkenntnisse und ganz viel Spaß mit dieser Folge!

Angeregt durch einen Beitrag in meiner Fernbeziehungs-Facebook-Gruppe möchte ich mich heute einem Thema widmen, das vielleicht der oder die eine von euch kennt:

Das Problem, wenn dein Umfeld gegen deine Beziehung ist.

Wie du damit umgehen kannst, wenn deine Familie oder deine Freunde deinen Partner oder deine Partnerin nicht akzeptieren.

Und was das ganz grundlegende Thema – mal wieder – in diesem Fall ist, sind die Erwartungen. Und zwar die Erwartungen, die von außen – von deiner Familie oder deinem Freunden, aus deinem Umfeld – an dich gestellt werden.

Und ich bin mir ganz sicher, dass es in vielen Beziehung ein Problem ist, dass Familie und Freunde manchmal denken besser zu wissen als du selbst, was gut für dich ist!

Mir fällt da direkt eine Geschichte von einer Klientin ein, die eine sehr glückliche Fernbeziehung geführt hat und ihren Partner auch regelmäßig, mehrere Male pro Monat gesehen hat. Sie kam gar nicht wegen der Beziehung an sich zu mir, sondern wegen ihrer Familie. Denn ihre Familie dachte, sie sei Single und hat sie so behandelt. Sie wurde zu allen Familienfeiern alleine eingeladen, ihre Familie hat nie nach ihrem Partner gefragt, wollte sie sogar mit anderen Männern verkuppeln, obwohl diese Klientin immer wieder ihrer Familie erzählt hat, dass sie in einer sehr glücklichen Beziehung ist.

Aber wie geht man nun damit um, wenn die Familie die eigenen Beziehung nicht akzeptiert, wenn sie sie vielleicht sogar ignoriert oder auch offen dafür plädiert, die Beziehung beenden?

Fakt ist: Du kannst die Gedanken und Taten deines Umfeldes grundsätzlich nicht ändern.

Aber du kannst dir überlegen, was wohl ihre Motivation ist:
Und die Motivation von Familie und Freunden besteht ganz oft darin, dich zu beschützen. Meistens ist der oberste Wunsch, dass es dir gut geht. Sie haben vielleicht Angst um dich. Wenn du eine Fernbeziehung oder eine andere unkonventionelle Beziehungsform führst – eine offene Beziehung oder eine gleichgeschlechteliche Beziehung – dann ist dieses Beziehungskonzept vielleicht einfach nicht ihres. Die Menschen in deinem Umfeld können sich das vielleicht nicht vorstellen und können sich nicht vorstellen, dass es dir gut tut.

Vielleicht mögen sie auch einfach deinen Partner nicht, weil sie eine Veränderung an dir bemerken oder weil sie mal eine Situation beobachtet haben oder du ihnen davon erzählt hast, die sie falsch interpretiert haben.
Wichtig ist im

1. Schritt,

dass du dir ganz klar bist, ob die Beziehung, die du führst – in der Form und mit dem Partner oder Partnerin – das Richtige für dich ist. Und wenn du zu dem Entschluss kommst, dass es so ist, solltest du das im

2. Schritt

unmissverständlich klar stellen, vielleicht auch mal genauer hinschauen, welche Motivation bei deinem Umfeld dahinter liegt und was bei ihnen los ist, warum sie so reagieren und eingestellt sind, wie es eben ist.

Vielleicht kannst du eine korrigierende Erfahrung machen, indem du eine Situation, durch die sie begonnen haben, negativ über deinen Partner zu denken, entkräftest. Vielleicht gibt es nochmal die Möglichkeit zu einem persönlichen Treffen, um sich einen besseren Eindruck deines Partners zu machen.

Ehrlich gesagt musst du aber auch nichts beweisen. Wichtig ist einzig und allein, dass du voll und ganz hinter deiner Entscheidung stehst und das auch nach außen transportierst. Denn manchmal kann es auch sein, dass deine Familie, deine eigenen Unsicherheit mit der Situation spiegelt und sich das erledigt, wenn du dir selbst sicher wirst.

Wenn das aber nicht so ist und sie einfach – auf den ersten Blick mal grundlos gegen deinen Beziehung sind – kann es helfen, da mal Klartext zu reden und zu sagen: „Mir tut das gut, ich habe das gewählt“

Es kann helfen, deine Gedanken und Gefühle zu teilen und zu sagen: „Wenn ich spüre, dass du so sehr an meiner Beziehung zweifelst, dann verletzt mich das. Mich macht das traurig. Wenn ich so glücklich bin, wie ich es mit meinem Partner bin, dann wünsche ich mir gute Laune, ich freu mich über die Beziehung. Mich macht das traurig und mir tut das weh, wenn du, Papa/Mama/Tante/Freundin, so voller Skepsis und Vorwurf bist.“

Dann ist es natürlich noch wichtig, deine eigenen Erwartungen mal selbst zu hinterfragen:

  • Was erhoffst du dir eigentlich?
  • Warum ist dir das so wichtig, wie dein Umfeld über deine Beziehung denkt?
  • Was wünschst du dir?

Ich kann da jetzt nur mutmaßen – das kannst du nur selbst herausfinden – aber es kann sein, dass da so Themen bei dir sind, dass du dich nicht ernst genommen fühlst von deinem Umfeld und das Gefühl hast, bevormundet zu werden. Es kann sein, dass du den tiefen Wunsch hast, akzeptiert und angenommen zu werden, wie du bist mit all deinen Entscheidungen, auch der Entscheidung für deinen Partner. Es gibt ganz viele Optionen, weshalb das so wichtig für dich sein kann, was dein Umfeld über deine Beziehung denkt.

Und ehrlich gesagt – eigentlich: Es ist egal, was dein Umfeld denkt, so lange du dir sicher bist in dem was du tust. Ich kann mir vorstellen, wie schwierig das ist, die Reaktionen deines Umfelds dadurch immer so direkt mitzubekommen und gleichzeitig ist es wirklich nie zu früh, sich von den Meinungen und den Erwartungen anderer zu lösen. Denn worum es hier – in dieser Frage, wie ich schon eingangs gesagt habe – eigentlich wirklich geht, ist das Thema Erwartungen.

Und zwar auf mehreren Ebenen:

  • Da sind die Erwartungen, die dein Umfeld an dich als Tochter/Schwester/Freundin hat, darüber, wie du dein Leben gestalten solltest.

Und da kann ich nur sagen: Es ist deine Entscheidung – du weißt was dir gut tut, dein Umfeld ist nicht in deiner Situation. Sie sind nicht emotional eingebunden so wie du und deshalb werden sie auch nie nachvollziehen können, wie du diese Beziehung wirklich empfindest und wie glücklich sie dich macht!

  • Und dann sind da noch deine Erwartungen. Deine Erwartungen an deine Familie, deine Freunde, dein Umfeld.

Dein Wunsch vielleicht, dass sie deine Beziehung akzeptieren und unterstützen, deine Erwartung, wie sie reagieren sollen auf deine Beziehung – und da ist die Lösung auch einfach so:

Du hast es nicht in der Hand.

Du hast keinen Einfluss darauf, wie deine Familie das findet und wie sie reagiert.

Du kannst ihnen sagen, was es mit dir macht und was du dir stattdessen von ihnen wünschst aber auch das ist keine Garantie dafür, dass es sich ändert.

Du kannst versuchen, dass es dir in Zukunft einfach nicht mehr so wichtig ist, was sie denken. Formuliere für dich stattdessen so einen Satz wie: „Ich weiß, dass ich das Richtige tue! Ich weiß, was gut für mich ist und ich tue das was gut für mich ist. Und ihr – meine Familie – könnt es nie so gut wissen, wie ich, weil ihr nicht in meiner Situation seid und das ist ok – ich weiß, dass ihr aus Angst oder aus Liebe oder aus Besorgnis – auf jeden Fall aus einem beschützenden Grund heraus so für mich handelt und trotzdem entscheide ich frei, wie ich mein Leben gestalte.“

Und ich wünsche dir, dass du so einen Satz für dich findest und Frieden damit findest, wenn du es nicht ändern kannst.

Und falls das jetzt ein großes Thema für dich, falls Erwartungen ein großes Thema in deinem Leben sind – deine eigenen Erwartungen, die Erwartungen, die dein Partner an dich stellt, die Erwartungen aus dem Umfeld – dann kann ich dir meinen Video-Kurs zum Thema „Besserer Umgang mit Erwartungen in der Partnerschaft“ ans Herz legen. Denn dort lernst du in vier Videomodulen und ganz vielen praktischen Übungen einen besseren Umgang mit allen Arten von Erwartungen. Du findest für dich die richtige Lösung. Du wirst Schritt für Schritt an deine eigenen Erwartungen und die Erwartungen, die von außen an dich gestellt werden, hingeführt und selbst einfach unglaublich viel über dich selbst.

Und wenn du Lust bekommen hast, diesen Videokurs zu machen und deinen Weg aus diesem Teufelskreis der Erwartungen zu finden – ich kenn das sehr gut, ich war da lange genug selbst drin und hab jetzt aus diesen Erfahrungen, die ich gemacht hab, als ich mich da rausgearbeitet habe, diesen Online-Kurs erstellt – wenn du darauf Lust hast, diese Erwartungen ein für alle Mal hinter dir zu lassen und selbstbestimmt deine Beziehung und dein Leben zu führen, dann kannst du ab jetzt den Videokurs machen, ich verlink dir alles in den Shownotes. Da gibt es noch mehr Infos über alles was du zum Videokurs wissen musst.

Und jetzt wünsche ich dir alles Gute, gutes Durchhalten mit deiner Familie. Alles Gute für deine Beziehung!

Hör auf dich, hör auf dein Herz! Du weißt am besten, was gut für dich ist!

Ich hoffe, ich konnte dich in dieser Folge bestärken. Du weißt jetzt, wie sehr deine Situation mit den Erwartungen aus deinem Umfeld zusammen hängt und du hast jetzt erste Infos bekommen, wie du mit deinem Umfeld umgehen kannst, um die Situation für dich erträglicher zu machen. Komm so gerne in den Online-Kurs und lerne mit mir zusammen noch mehr über dich, deine Erwartungen, deinen Umgang mit Erwartungen von außen und begrabe dieses Thema ein für alle mal.

Ich wünsche dir, dass du Frieden damit findest, dass du deine Familie nicht ändern kannst und einen guten Weg für dich und deine Beziehung findest.

Lasse es dir gut gehen,

Mach’s gut & bis bald!

Deine Linda

 


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Linda Mitterweger Psychologe Psychologin Berater Beraterin PSY-ON HilfeLinda Mitterweger  (Psychologin)

Ich helfe Menschen eine glückliche und erfüllte Partnerschaft zu leben - in Nahbeziehung und auch in Fernbeziehungen, trotz der Distanz. Ich selbst habe bereits viele Jahre Fernbeziehungen geführt und kenne die Herausforderungen, die diese Beziehungsform bietet - aber auch die Chancen. Mit meiner Unterstützung kannst du die Kommunikation und Offenheit in deiner Beziehung stärken und so gute Lösungen für die Herausforderungen finden, die sich dir in deinem Leben und in deiner (Fern-)Beziehung stellen. Neben der Fernbeziehungsberatung biete ich Online-Paartherapie über Videochat an. Kontaktiere mich für deine 90-minütige Power-Session oder verabrede direkt online deinen nächsten Termin.


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