#019 5 Tipps für eine bessere Streitkultur

Veröffentlicht von Linda Mitterweger am

#019 5 Tipps für eine bessere Streitkultur

Einen besseren Umgang im Streit in der Beziehung finden

 

Heute gibt es 5 konkrete Tipps für einen besseren Umgang im Streit für dich!
Erfahre,

  • wie ihr eine konstruktive Streitkultur in eurer Beziehung etablieren könnt und
  • euch im Streit als Partner auf Augenhöhe begegnen könnt, damit ihr
  • zu einer guten, gemeinsamen Lösung findet.

 

Du kannst die Folge direkt hier hören – oder auf Spotify & ITunes.

 

Komm sehr gerne in meine neue Facebook Gruppe „Paartherapie Podcast – Glückliche & Erfüllte Beziehungen leben“ und tausche dich dort mit mir persönlich und anderen Podcast-Hörern über die Themen Partnerschaft, Liebe & Paartherapie aus!

 

Hier kannst du den Inhalt der Folge zudem als Blogpost nachlesen:

 

Hallo & herzlich Willkommen im Paartherapie Podcast – deinem Podcast für glückliche & erfüllte Beziehung!

Mein Name ist Linda Mitterweger. Ich bin Psychologin & Online-Paartherapeutin und heute gebe ich dir 5 Tipps für eine bessere Streitkultur mit auf den Weg!

In der letzten Podcast-Folge habe ich dich bereits in das Thema der Inneren Haltung zum Streit eingeführt. Wenn du diese Folge noch nicht gehört hast, dann hole das am besten jetzt gleich nach, denn da bekommst du ganz wichtige Grundlagen zum Thema Streit & Streitkultur mit! Und aufbauend auf diesen Grundlagen geht es heute darum, eine wirkliche, reale und konstruktive Streitkultur in deiner Beziehung zu entwickeln!

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dieser Folge und ganz viel Erfolg mit den 5 Tipps!

 

Oft passiert das folgende wenn zwei Menschen in einen Konflikt geraten – vielleicht erkennst du dich selbst und deinen Partner darin wieder –: Der Streit fängt möglicherweise noch sachlich an, mit einem Wunsch oder einer Bitte. Manchmal wird diese Stufe auch übersprungen und die Partner finden sich direkt darin wieder, sich Vorwürfe & Anschuldigungen zu machen. Und genau diese Vorwürfe und Anschuldigungen wirken trennend. Sie treiben einen Keil zwischen die Partner. Sie sorgen dafür, dass ihr beide euch voneinander entfernt. Dass ihr gegeneinander arbeitet. Dass das Ziel, eine gemeinsame Lösung zu finden, in den Hintergrund rückt. Das Spannende daran ist, dass der Konflikt mit dieser Entfernung, dieser emotionalen und gedanklichen Trennung zwischen euch beiden eigentlich genau das verhindert, was der ganz tiefe zugrundeliegende Wunsch ist: Der Wunsch nach Verbindung.

Dieser Wunsch, sich zu verbinden, ist das existenziellste, das es in eurer Beziehung gibt.

Ohne diesen Wunsch nach Verbindung, gäbe es keinen Grund zu streiten. Eine Trennung wäre dann die erste Wahl. Und gerade weil ihr verbunden bleiben wollt, geht ihr in den Konflikt. Um eine Trennung zu vermeiden und Verbindung zu schaffen, diskutiert ihr, streitet und versucht im tiefsten Kern, zu einer gemeinsamen, verbindenden Lösung zu kommen.

Dass der eigene Partner mal anderer Meinung ist, dass er vielleicht nicht mit allem, was du tust, einverstanden ist, dass er aber vielleicht auch andersrum deine Erwartungen das ein oder andere Mal nicht erfüllt, das alles führt zu Enttäuschungen. Und je nachdem, welche Vorgeschichte du hast, welche Erfahrungen du bisher in deinem Leben gemacht hast, sitzt diese Enttäuschung so tief, dass du den Impuls hast, auf dich selbst zu sehen und dich nur um dich selbst und deine Bedürfnisse zu kümmern, um über die Enttäuschung weg zu kommen.

Und genau das ist der Punkt, an dem der Streit entsteht und an dem die Art und Weise, auf die ihr den Konflikt austragt, in vielen Fällen sehr destruktiv wird.

Und um genau dieser Entwicklung entgegen zu wirken und dir dabei zu helfen, eine gute Streitkultur in deiner Partnerschaft zu entwickeln, gibt es jetzt 5 Tipps für einen besseren Umgang mit Konflikten für dich!

Vielleicht hast du schon mal von den Phasen der Liebe gehört – ich habe dir in der Folge 4 vom Paartherapie Podcast davon erzählt! Das Modell der Phasen der Liebe zeigt, dass Krisen wichtig und unausweichlich zu Beziehungen gehören. Krisen sind manchmal schwierig zu überwinden, sie machen möglicherweise Veränderung nötig. Du musst dich möglicherweise bewegen, etwas anders machen als bisher um den Weg aus der Krise zu finden. Und doch bieten genau diese Krisen auch Chancen für Entwicklung & Wachstum. Und so ist es auch beim Streit, der oft mit den Krisen einher geht. Zu erkennen, dass Streiten zu Entwicklung und Wachstum führen kann, weil man sich in der Krise wahrhaftig begegnet, hilft, das eigene Streitverhalten und die Notwendigkeit von Streit anzuerkennen ohne sie als Bedrohung für die Partnerschaft zu sehen.

Streiten ist hilfreich und förderlich für die Beziehung, wenn  ihr eine Streitkultur entwickelt, die die 5 nun folgenden Tipps beachtet!

Tipp 1: Fair streiten anstatt zu verletzen

Ich erlebe immer wieder, dass Paare Konflikte vermeiden aus Angst, verletzt zu werden oder zu verletzen. Dinge werden nicht angesprochen, Situationen nicht geklärt. Das geht in einigen Fällen gut, in anderen staut sich die Unzufriedenheit solange an, bis einer der Partner explodiert. Viele Menschen haben den Glaubenssatz, dass Konflikte und Streit zu Verletzungen führen, die die Partnerschaft nachhaltig verändern und nicht mehr rückgängig zu machen sind. In einigen – existenziellen – Situationen mag das stimmen. In den meisten Situationen jedoch kann eine gute Lösung gefunden werden, wenn es den Partnern gelingen, fair zu streiten anstatt sich gegenseitig zu verletzen. Fair zu streiten ist die Grundlage einer guten partnerschaftlichen Streitkultur und beinhaltet u.a. alle anderen, noch folgenden, Tipps. Den Grundstein dafür, fair zu streiten, kannst du aber durch folgende Technik setzen:

Tipp 2: Erkenne deine eigenen Themen und Verletzungen und deute sie richtig

Im Streit kannst es passieren, dass du an alte Verletzungen und Themen kommst. Dass du bewusst oder unbewusst alte Verletzungen und Themen in deinem Partner weckst.

Deshalb ist es so wichtig, die eigene innere Haltung zum Thema Streit zu kennen, von der ich in der vorherigen Podcast-Folge gesprochen habe.

Der erste Schritt zum fairen Streiten besteht darin, Themen, von denen du weißt, dass dein Partner empfindlich darauf reagiert, sensibel zu behandeln. Das bedeutet nicht, diese Themen auszusparen oder tot zu schweigen sondern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Themen empfindsam behandelt werden wollen und wo möglicherweise eine extra Portion Verständnis und Fürsorge nötig ist. Und nicht nur bei deinem Partner, sondern auch bei dir selbst. In der Podcast-Folge 14 habe ich darüber gesprochen, warum nicht immer nur dein Partner an allem schuld ist. Es ging darum, dass im Streit immer Gefühle durch das geweckt werden, was dein Partner tut und sagt. Und darum, dass seine Worte und Taten zwar der Auslöser für diese Emotionen sind, ihre Ursache aber in dir selbst und deiner eigenen Geschichte begründet liegt. Höre dir einfach die Podcast-Folge 14 an, wenn du mehr darüber wissen möchtest. Wichtig für dich und dein Streitverhalten ist allerdings, dass du dir darüber im Klaren bist, was in deiner Geschichte noch ein Thema für dich ist. Wo es Verletzungen gibt aus deiner Kindheit, aus Freundschaften oder aus früheren Beziehungen, die noch heute dazu führen, dass du im Streit nicht mehr beim eigentlichen Thema bleibst und nach einer konstruktiven Lösung suchst sondern auf alte und möglicherweise ungelöste Verletzungen reagierst. Es kann helfen, an deinen eigenen Themen und Verletzungen zu arbeiten und sie dir zumindest bewusst zu machen um im konkreten Streitfall zu merken, dass du gerade gedanklich und auch emotional auf etwas Vergangenes reagierst, das mit der aktuellen Situation in keinem Zusammenhang steht. Und wenn du das bemerkst, dann hilft es dir, die Situation besser einzuordnen. Dann hilft es dir, zu erkennen, warum dich die Kritik deines Partners gerade so trifft, warum du sofort alle deine Schutzmechanismen einsetzt.

Nehme dir da mal Zeit für dich, um das zu erkennen. Durchdenke mal Situationen, in denen das nicht so gut geklappt hat, in denen du sehr getroffen warst davon, was dein Partner gesagt hat.

Frage dich:

  • Was genau hat er gesagt?
  • Was habe ich daraus interpretiert?
  • Wo hat dieser Satz oder dieses Thema mich angegriffen?
  • Wo ist es zu der Verletzung gekommen?
  • Und wo kommt die Verletzung her?
  • Wann ist sie zum ersten Mal aufgetreten?
  • Worin ist sie begründet?

Und dann versuche, das aufzulösen. Und hole dir da bitte Unterstützung, wenn du alleine nicht weiter kommst. Sich unterstützen zu lassen ist kein Zeichen von Schwäche – ganz im Gegenteil!

Tipp 3: Begegnet euch ehrlich

Vielleicht hast du manchmal im Streit Angst, deinen Partner zu kritisieren, weil du Angst hast, ihn zu verletzen. Und so bleiben die wirklich wichtigen Dinge unausgesprochen. Gerade im vorherigen Tipp hast du erfahren, wie so eine Verletzung zustanden kommt – ganz oft nämlich nicht von außen, durch dich oder das was du sagst, sondern von innen. Aus deinem Partner heraus, aus seiner Erfahrung, aus seinem Selbstwert. Daraus, wie er das, was du sagst, aufnimmt und interpretiert. Also überlasse das bei ihm, gebe ihm die Verantwortung zurück, mit deiner Kritik und mit deinen Wünschen und Bedürfnissen zurecht zu kommen.

Es bringt nichts, wenn ihr dauerhaft um den heißen Brei herumredet, weil ihr Angst habt, zum Thema zu kommen. So löst ihr kein Problem, sondern schafft noch mehr Probleme, wo eigentlich keine sind. Sei also ehrlich zu seinem Partner und sage ihm alles, was nötig ist. Alles, was wichtig ist. Verschweige nichts, was wichtig ist. Sage natürlich nichts, nur um zu verletzen. Aber ich denke, diese Unterscheidung kannst du gut selbst treffen.

Und sei, im zweiten Schritt, auch ehrlich zu dir selbst. Und das bedeutet, dass du deinem Partner im Streit die Chance gibst, im Recht zu sein. Dass du ihm die Chance gibst, seine Meinung zu vertreten und damit anerkannt zu werden. Dass du nicht irgendwann in einen Strudel gerätst, indem es nur noch ums Recht haben geht, nur noch darum, gegeneinander zu gewinnen – gegeneinander zu streiten, statt miteinander.

Gebe deinem Partner Recht, wenn er es verdient und begegne ihm da ganz ehrlich!

Tipp 4: Beim Thema bleiben

Oft passiert es im Streit – gerade wenn emotional gestritten wird –, dass alte Geschichten wieder aufgewärmt werden und es den Partnern schwer oder gar nicht gelingt, beim eigentlichen Thema zu bleiben. Das ist meistens der Zeitpunkt, an dem keine konstruktive Lösung mehr für den Konflikt möglich ist. Hier werden keine ehrlichen und wahrhaftigen Aussagen mehr gemacht, nicht mehr miteinander am Thema und an der Lösung gearbeitet: Hier spricht zumindest ein verletzter Mensch, der seinen Standpunkt nicht aufgeben möchte und dem es nicht mehr darum geht, eine Lösung zu finden, sondern Recht zu behalten.

Kennst du das von dir?

Wie kann es jetzt gelingen, wieder zurück zum Thema zu finden?

  • Manchmal hilft es, eine Pause einzulegen.

Wenn du bemerkst, dass du vom Thema ablenkst oder dir auffällt, dass dein Partner nicht mehr konstruktiv auf der Suche nach einer Lösung ist, unterbrecht den Konflikt. Macht eine Pause. Gebt euch gegenseitig Raum für ein paar Minuten Ruhe, einen Spaziergang, einen Ortswechsel. Lasst die Emotionen los und findet euch wieder zusammen, wenn ihr wieder gemeinsam nach einer Lösung suchen könnt.

  • Schenkt euch Liebe.

Das mag im ersten Moment seltsam klingen, ist aber so hilfreich. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass dieser Tipp ein Gamechanger in meiner eigenen Beziehung war. Wenn mein Partner und ich heute Streiten und bemerken, dass wir an einen Punkt kommen, an dem wir uns verletzen und es nicht mehr schaffen, konstruktiv nach einer Lösung zu suchen, unterbrechen wir, schauen uns an, umarmen uns manchmal sogar und schenken uns Liebe. Ich sage dann manchmal: „Ich liebe dich und unser Streit ändert nichts an meinem tiefen Wunsch, diese Beziehung mit dir zu führen. Und trotzdem muss ich dieses Thema gerade lösen, weil es einfach wichtig für mich ist, dir klar zu machen, dass ich eine Veränderung brauche damit es mir in der Beziehung gut geht.“ Und dann suchen wir weiter nach einer Lösung.

  • Formuliert ein konkretes Problem oder eine konkrete Frage

Vom Thema abzukommen fällt immer leichter, umso weniger klar die Fragestellung ist. Es kann passieren, dass ihr euch im Streit so verzettelt, dass irgendwann gar nicht mehr klar ist, worum es eigentlich geht oder was ihr zur Lösung überhaupt benötigt. Hier kann es helfen, ein konkretes Problem oder eine konkrete Fragestellung auszuformulieren und eventuell sogar schriftlich festzuhalten. So könnt ihr euch im Zweifel, wenn ihr in Vorwürfe abschweift, die nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun haben, sagen: „Ich verstehe, dass auch das für dich ein Thema ist. Ich sehe dich und ich nehme das ernst. Und trotzdem ist es mir wichtig, dass wir für den Moment auf das eigentliche Thema zurück kommen und hier nach einer Lösung suchen.“

Tipp 5:  Miteinander streiten statt gegeneinander

Oft habe ich das Gefühl, dass Paare im Streit vergessen, worum es eigentlich geht. Denn im Streit geht es, wie ich ganz zu Beginn gesagt habe, um Verbindung. Es geht darum, Verbindung zu schaffen. Zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die euch ermöglicht, wieder gut miteinander in Beziehung zu sein. Was diesem grundlegenden Wunsch also zutiefst wiederstrebt, ist

  • Aggression, denn die wirkt trennend.
  • Verletzungen & Anschuldigungen, denn die hinterlassen Wunden beim anderen.
  • Der Wunsch, im Recht zu sein. Denn dieser Wunsch führt zu keiner gemeinsamen Lösung sondern macht euch zu Einzelkämpfern gegeneinander.

Verbindet euch also im Streit miteinander. Verzichtet auf Aggression, Verletzungen und Anschuldigungen. Und wenn das genau das Streitverhalten ist, das du bisher zeigst, dann überlege doch mal, wo das herkommt und wofür das gut und wichtig ist. Hast du beispielsweise das Gefühl, nicht gehört zu werden, wenn du nicht laut wirst? Dann sage deinem Partner doch: „Ich möchte dir was ganz wichtiges sagen und ich brauche die Gewissheit, dass du mir zuhörst!“ – und wenn er dir seine volle Aufmerksamkeit schenkt, brauchst du nicht mehr laut zu werden.

Wenn du aggressiv wirst, weil die Aggression dein Schutzschild ist, weil sie dir hilft, nicht Gefahr zu laufen, von deinem Partner dominiert zu werden, dann begegne du deinem Partner auf Augenhöhe und bitte ihn, auch dir auf Augenhöhe zu begegnen. Sage ihm, dass du Angst hast, dominiert zu werden und denkst, aggressiv werden zu müssen, um dich zu schützen. Schaut gemeinsam, wie ihr den Konflikt lösen könnt, ohne dass du diesen Schutz benötigst. Finde das Thema hinter deinem Verhalten – die Angst, das Bedürfnis hinter deiner Reaktion.

Bleibt im Kontakt, schafft keine emotionale Trennung im Streit.

Das gelingt jedem Paar anders:

  • Über die Kommunikation, wie ich es gerade in den Beispielen für dich deutlich gemacht habe.
  • Durch Körperkontakt, eine Umarmung oder eine Berührung während des Streits.
  • Intensiver Augenkontakt kann helfen, in Verbindung zu bleiben.
  • Erinnert euch, wer euch da gegenüber sitzt: Der Mensch, mit dem ihr in Verbindung sein wollt.

Und dann sucht eine gemeinsame Lösung für euer Problem, für euer Thema. Und nicht jeder einzeln für sich!

Ich möchte dir noch einen kleinen Extra-Tipp geben, der ganz oft den Unterschied macht: Es streitet sich besser, wenn keine existenzielle Angst besteht, sondern das Wissen, dass Streit Wachstum ist. Macht euch klar, dass ihr im Streit miteinander wachsen könnt, wenn es euch gelingt, das Thema gut zu lösen. Klärt im Streit, versichert euch, dass der Streit nicht existenziell ist. Dass es um Wachstum geht und nicht um Trennung. Denn wenn einer von euch – oder im schlimmsten Fall ihr beide – in der Angst streitet, der Konflikt könnte das Ende eurer Beziehung bedeuten, ist möglicherweise euer Stresslevel soweit erhöht, dass der Streit gar nicht mehr konstruktiv ausgetragen werden kann.

Das waren meine 5 Tipps für dich! Vielleicht klingt das alles im ersten Moment ein bisschen viel. Wichtig ist mir hier, dass euer nächster Streit natürlich kein künstlicher Streit aus dem Lehrbuch werden soll und kann. Es wird immer mal wieder passieren, dass ihr in alte Muster zurück fallt. Bis sich neue Strategien festigen, dauert es einfach eine Weile! Es geht hier auch nicht darum, jeden Tipps 1:1 in euer Gespräch zu übersetzen sondern mehr darum, eine neue Grundhaltung zu etablieren. Sich auf Augenhöhe und voller Liebe zu begegnen – auch im Streit. Den grundsätzlichen Umgang miteinander bewusst zu gestalten, verständnisvoll und voller Akzeptanz.

Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass es dir helfen könnte, diese Tipps ein bisschen praktischer anzuwenden und noch ein bisschen mehr zum Thema Kommunikation – auch im Konflikt – zu erfahren, dann kann ich dir mein Workbook „Kommunikation in der Beziehung“ ans Herz legen. Hier habe ich ganz viele Tipps und praktische Übungen für dich gesammelt. Dieses Heft ist für dich und deine Partnerschaft gestaltet, du kannst die Übungen direkt im Buch bearbeiten, deine Notizen im Buch machen, neue Verhaltensweisen lernen, die Kommunikation in deiner Beziehung nachhaltig verbessern. Du findest dort unter anderen die Tipps, die ich heute mit dir geteilt habe, aber auch noch viele weitere Tipps und praktische Übungen zu jedem Tipp, die du direkt in deiner Beziehung anwenden kannst. Ich verlinke dir das Workbook in den Shownotes, dann kannst du es probelesen, wenn du magst.

Und damit bin ich am Ende dieser kurzen zweiteiligen Serie zum Thema Streit & Streitkultur!

Ich hoffe diese 5 Tipps unterstützen dich dabei, eine neue, konstruktive Streitkultur in deiner Partnerschaft zu etablieren. Ich wünsche dir, dass es dir gelingt, eine positive und liebevolle Grundhaltung in deiner Beziehung zum Standard zu machen, so dass ihr Konflikte zukünftig miteinander lösen und zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für euch beide kommen könnt!

Erzähl mir gern von deiner Erfahrung mit den Tipps, von der Streitkultur in deiner Partnerschaft, in meiner Facebook-Gruppe „Paartherapie Podcast – Glückliche & Erfüllte Beziehungen leben“ oder auf Instagram – du findest mich dort als @fernbeziehungsberaterin.

Ich freu mich, wenn wir uns dort connecten und in den Austausch gehen!

Jetzt wünsche ich dir erstmal alles Gute mit den Tipps und ganz viel Erfolg bei der Umsetzung.

Mach’s gut, lass es dir gut gehen & bis bald,

deine Linda!

 

Abonniere meinen Newsletter und erhalte Informationen rund um die Themen Paartherapie, Fernbeziehung, Psychologie und Beratung sowie psychologische Tipps und praktische Übungen für die Verbesserung deiner Beziehungsqualität. Erfahre zudem alles, was du über den Paartherapie-Podcast wissen musst! Außerdem schenke ich dir mein Workbook für Paare in Fernbeziehungen zum kostenlosen Download dazu.

Trage dich jetzt ein!


In meiner neu gegründeten Facebook-Gruppe „Paartherapie Podcast – Glückliche & Erfüllte Beziehungen leben“ kannst du dich mit anderen Hörern des Podcast sowie mit mir ganz persönlich austauschen! Hier ist Raum für deine Fragen, Themen & Herausforderungen! Teile deine besten Beziehungstipps mit den anderen Mitgliedern oder lasse dich von der Gruppe unterstützen!

Trete der kostenlosen & geschlossenen Facebook-Gruppe bei – ich freue mich auf dich!!


Linda Mitterweger Psychologe Psychologin Berater Beraterin PSY-ON HilfeLinda Mitterweger  (Psychologin)

Ich helfe Menschen eine glückliche und erfüllte Partnerschaft zu leben – in Nahbeziehung und auch in Fernbeziehungen, trotz der Distanz. Ich selbst habe bereits viele Jahre Fernbeziehungen geführt und kenne die Herausforderungen, die diese Beziehungsform bietet – aber auch die Chancen. Mit meiner Unterstützung kannst du die Kommunikation und Offenheit in deiner Beziehung stärken und so gute Lösungen für die Herausforderungen finden, die sich dir in deinem Leben und in deiner (Fern-)Beziehung stellen. Neben der Fernbeziehungsberatung biete ich Online-Paartherapie über Videochat an. Kontaktiere mich für deine 90-minütige Power-Session oder verabrede direkt online deinen nächsten Termin.

 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.